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Argentinien gehört ohne Frage zu den stärksten Fußballnationen der Welt. Über die gesamte Fußballgeschichte galten sie immer als Mitfavorit auf den WM-Titel.
Eins der Highlights der argentinischen Fußballgeschichte war der erste Weltmeistertitel 1978 im eigenen Land. Nachdem das Team die Vorrunde in der Gruppe mit Ungarn, Frankreich und Italien überstand, ging es in die Zwischenrunde. Nach vier Punkten aus den ersten beiden Spielen gegen Polen und Brasilien, brauchte das Team von César Luis Menotti gegen die elf aus Peru einen Sieg mit 4 Toren Differenz. Das spätere 6:0 sorgte besonders in Brasilien für Bestechungsvorwürfe in Richtung Argentinien. Im Finale gegen die Niederlande gingen die Argentinier in der 38. Minute in Führung, schafften es aber nur bis zur 80. Minute den Ausgleich zu verhindern. In der Verlängerung bewiesen sie dann aber den längeren Atem und gewannen schließlich mit 3:1 den Weltmeistertitel.
Den zweiten WM-Erfolg errang das argentinische Team 1986 in Mexiko. Diego Maradona, der am 27. Februar 1977 mit 16 Jahren sein Länderspiel-Debüt gegeben hatte, wurde bei diesem Turnier zum absoluten Leistungsträger des Teams. Ein entscheidendes Stück Fußballgeschichte ist bis heute sein Tor gegen England im Viertelfinale, was er mit der Hand erzielte. In einem Interview sagte er später, es sei „die Hand Gottes“ gewesen. Im Finale ging Argentinien 2:0 gegen Deutschland in Führung, konnte den Ausgleich aber nicht verhindern und drohte den Titel noch aus der Hand zu geben. Mit dem entscheidenden Pass auf Jorge Burruchaga, konnte Maradona dann aber doch noch das Siegtor zum 3:2 vorbereiten und den WM-Titel sichern.
Seitdem hat das argentinische Team lediglich zwei Mal die Copa America gewinnen können.
Bei der WM 2010 in Südafrika schieden die Argentinier mit einer deutlichen 0:4-Schlappe gegen die deutsche Auswahl sang- und klanglos aus. Auch der Weltfußballer des Jahres, Lionel Messi, enttäuschte die Zuschauer in diesem Turnier und konnte seine fußballerische Klasse nicht unter Beweis stellen.
Tor: Diego Pezo, Mariano Andujar, Sergio Romero
Abwehr: Martin Demichelis, Clemente Rodriguez, Nicolas Burdisso, Gabriel Heinze, Ariel Garce, Walter Samuel, Nicolas Otamendi
Mittelfeld: Mario Bolatti, Angel Di Maria, Juan Veron, Javier Mascherano, Jonas Gutierrez, Maxi Rodriguez, Javier Pastore
Angriff: Gonzalo Higuain, Lionel Messi, Carlos Tevez, Sergio Aguero, Martin Palermo, Diego Milito
1978 in Argentinien 3:1 gegen die Niederlande
1986 in Mexiko 3:2 gegen Deutschland
Bei der Copa America gewannen die Argentinier 14 Mal und stehen damit in dieser Rangliste mit Uruguay vor Brasilien mit acht Titeln auf Platz eins.