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Der deutsche adidas-Konzern mit dem Mutterfirmensitz in Herzogenaurach ist der zweitgrößte Sportartikelhersteller der Welt. Zum Unternehmen gehören neben adidas noch Reebok und TaylorMade. TaylorMade ist innerhalb der Sportartikelbranche spezialisiert auf die Ausrüstung für Golfer und steht dabei gemessen am Umsatz weltweit auf dem dritten Rang.
Die Vorgeschichte des Unternehmens geht in die 1920er zurück, in denen die Dassler-Brüder anfingen Sportschuhe anzufertigen. Rudolf war der Geschäftsmann und Adolf der Schuhmachermeister, der am 18. August 1949 die adidas AG gründete. Den Markennamen wählte er aus der Kombination seines Spitznamens „Adi“ und den ersten Buchstaben des Nachnamens „Dassler“.
Zur weltweiten Bekanntheit verhalf adidas das „Wunder von Bern“ 1954, bei dem das deutsche Team mit Schuhen des Herstellers ausgestattet war.
Während Rudolf in der Geschäftsleitung tätig war, war Adolf Dassler für die Entwicklung neuer Produkte zuständig. Zwischen den Brüdern kam es allerdings immer wieder zu Streitereien, die letztlich dazu führten, dass Rudolf gekündigt wurde. Finaler Anlass für diese Entscheidung war letztlich laut dem langjährigen Chauffeurs des Gründers, dass sein Bruder regelmäßig auf Firmenkosten Urlaub machte. Rudolf musste das Unternehmen also verlassen und gründete ein der langjährig größten Konkurrenten – Puma.
Der Schuhmachermeister war der erste der beiden, der mit seinem Unternehmen begann sein Sortiment von Sportschuhen auf weitere Sportartikel auszuweiten und begann mit der Produktion von Fußbällen und ab 1967 kam auch Sportbekleidung dazu.
Nach dem Tod Adolf Dasslers im Jahr 1978, wurde adidas – inzwischen Weltmarktführer für Sportartikel – von seiner Familie weitergeführt. Die begann wegen finanziellen Schwierigkeiten in den 80ern das Unternehmen für außenstehende Investoren zu öffnen.
Nach zwischenzeitlichem Aufkauf und Wiederverkauf des französischen Sportartikelhersteller „Salomon“, der v.a. auf Wintersport spezialisiert ist, nahm adidas im Jahr 2005 den amerikanischen Konkurrenten Reebok mit ins Unternehmen.
Das Ziel der adidas-Gruppe ist seit einigen Jahren, den einzig größeren Konkurrenten „Nike“ von der Spitzenposition im Sportartikelgeschäft abzulösen. Ein großer Kampf läuft da vor allem im weltweiten Fussball. Adidas ist seit 1956 offizieller Partner des Weltfußballverbandes und genießt besondere Vorzugsrechte bei der Vergabe von Werbeflächen u.a. in Fernsehen und Stadien im Rahmen der Weltmeisterschaften. Ein großer Gewinn sind die Ausstatter-Kontrakte mit den nationalen und internationalen Teams und Verbände, die die drei Streifen in der ganzen Welt bewerben. Dazu zählen unter anderem:
Auch in der alltäglichen Mode hat adidas mit verschiedenen Kollektionen, wie der „adidas Originals-„ oder der „adidas styles-Kollektion“ weitere Wege eingeschlagen.

Der amerikanische Sportartikelhersteller Nike ist mit einem Umsatz von etwa 15 Mrd. € jährlich und über 30.000 Mitarbeitern heute weltweiter Marktführer in seiner Branche.
Die Entstehung des Unternehmens geht auf Bill Bowerman und Phil Knight zurück. Im Jahr 1964 gründeten sie „Blue Ribbon Sports“, einen Vertrieb von Sportschuhen der Marke „Onitsuka Tiger“, heute „Asics“, entschieden sich jedoch acht Jahre später selbst Sportschuhe herzustellen. So gründeten die US-Amerikaner im Jahr 1972 das bis heute in Beaverton, Oregon beheimatete Unternehmen „Nike“ und brachten noch im gleichen Jahr ihre erste Kollektion auf den Markt.
Der „Swoosh“, der Nike-Haken, der seit Jahrzehnten einer der bekanntesten Werbelogos der Welt ist, wurde damals von der Grafik-Studentin Carolyn Davidson für gerade mal rund 25€ entworfen.
Von Beginn an verfolgte Nike die Philosophie, gezielt durch das Ausrüsten populärer und erfolgreicher Sportler, ihre Artikel bekannt zu machen. Den ersten Coup landeten die Amerikaner mit dem Athlet Steve Prefontaine. Der konnte mit der Ausrüstung von Nike bei den Olympischen Spielen in München im Gründungsjahr ’72 den vierten Platz beim 5000-m-Lauf den vierten Platz erreichen und machte die Marke so, insbesondere unter den Läufern, bekannt. Im Jahr 1978 begann das Unternehmen mit dem Verkauf der Sportschuhe auch im europäischen Raum.
Ein weiterer, entscheidender Schritt war auch der Kontrakt im Jahr 1984 mit der späteren Basketball-Legende Michael Jordan. Bereits in den ersten zwölf Monaten verdiente Nike knapp € 100 Mio. mit der neuen „Air Jordan“-Kollektion.
1989 schafften die Amerikaner den Sprung auf die Weltspitze im Sportartikelgeschäft, den sie bis heute inne haben. Es gab keinen Grund die Strategie zu ändern und so gelang es ihnen 1994 den Fussball-Weltmeister aus Brasilien für sich zu gewinnen. Langjährige Kassenschlager für Nike sind außerdem Lance Armstrong und Tiger Woods, der seit 1996 Werbeträger ist.
Der vielleicht größte Kampf der Giganten herrscht im Fussball, wo Nike den Konkurrenten adidas noch nicht einholen konnte. Entscheidend sind da vor allem Ausstatter-Kontrakte mit den nationalen und internationalen Vereinen und Verbände. Dazu zählen bisher:

„Puma“ ist weltweit einer der größten Sportartikelhersteller. Gegründet wurde die „Puma Schuhfabrik Rudolf Dassler“ im Jahr 1948 von Rudolf Dassler, dem Bruder des Gründers von adidas, Adolf Dassler.
Zuvor, in den 20ern, begannen die Brüder die gemeinsame „Sportschuhfabrik Gebrüder Dassler“, gingen aber nach etwa 25 Jahren aufgrund von immer wieder kehrenden Streitigkeiten getrennte Wege.
Puma verfolgte über viele Jahre die Strategie, besonders erfolgreiche Profis gezielt auszurüsten. So zählen unter anderem die Weltstars Pelé, Maradona, Rudi Völler und Lothar Matthäus zu den Namen, die für die Marke mit der Raubkatze warben.
Im Bereich Fußball liegt Puma nach adidas und Nike an dritter Stelle unter den Ausrüstern. Zu den gesponserten Vereinen und Verbänden zählen folgende Teams:

Die Firmengeschichte von Reebok begann im Jahr 1895, als das Unternehmen J.W. Foster and Sons in Bolton, Großbritannien gegründet wurde. Das Unternehmen stellte für die Olympischen Sommerspiele 1924 die Rennschuhe für die teilnehmenden Athleten her. Seit Januar 2006 gehört Reebok zur deutschen adidas AG.
Seit 2002 hat das Unternehmen das Exklusivrecht für die Produktion der Trikots der National Football League (NFL). 2004 wurden diese Rechte auch für die National Basketball Association (NBA), die Canadian Football League und die National Hockey League (NHL) erworben.
Reebok stattet exklusiv den 1. FC Köln in der 1. Fußball Bundesliga aus.
Zu den Trikots und Fanartikeln dieser Teams kommst Du über die entsprechenden links!

Der italienische Sportartikelhersteller mit Sitz in Italien, Turin, wurde 1967 gegründet und zählt zu den größten Sportarrtikelherstellern in Europa.
Das Logo der Marke steht symbolisch für die gegenseitige Fairness und Anerkennung von Männern und Frauen im Sport und bei den alltäglichen Herausforderungen. Als weltweit agierende Sportmodemarke setzt sich Kappa für die positive Grundhaltung ein, die mit dem Slogan "Bleib sportlich" bzw. "be a good sport" kommuniziert wird.
Kappa rüstet in der Bundesliga exklusiv Borussia Dortmund und andere nationale und internationale Teams, wie den AS Rom, aus.

Die Marke wurde 1920 in Wilmslow, Cheshire, England als „Humphrey Brothers Clothing“ gegründet, änderte seinen Namen jedoch 1924 in UMBRO und gehört seit Oktober 2007 zu Nike.
Umbro stattet Spitzenteams wie Manchester City sowie die Nationalteams aus England und Schweden aus.

Lotto wurde im Juni 1973 von der Familie Caberlotto gegründet, der auch die italienische Fußballmannschaft FBC Treviso gehörte. Tennisschuhe machten den Anfang, später folgten Modelle für Basketball, Volleyball, Leichtathletik und Fußball.
Lotto stattet unter anderem den AC Florenz sowie seit 2003 exklusiv Borussia Mönchengladbach mit Trikots und Fußballschuhen aus.

Champion wurde 1919 in den USA gegründet und ist der Erfinder des Hoodie (Kapuzensweatshirt) welches in den 30er Jahren für Arbeiter in den New Yorker Tiefkühllagern entwickelt wurde.
Die amerikanische Marke produzierte außerdem als erster Hersteller Trikots und Shorts aus Mesh, einem Textil Netzgewebe welches besonders im Basketball und Eishockey genutzt wird. Seit vielen Jahren sind sie deshalb Ausrüster der NBA Teams – Trikots und Fanartikel findest Du über die entsprechenden links: