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Giovanna Casalino-Görtz
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Im Jahr 1902 wurde der heutige Erfolgsverein Real Madrid als Madrid Foot Ball Club offiziell registriert. Bereits zwei Jahre später fusionierte die Mannschaft mit drei weiteren madrilenischen Teams (Moderno, Amicali, Moncola) und wurde bei der neugegründeten FIFA als Spaniens Vertretung eingetragen. Die damaligen Madrid Trikots waren weiß mit einem violetten Querstreifen. Bereits 1905 verschwand der Streifen von dem Madrid Trikot und ist heute nur noch auf dem Real Madrid Logo zu sehen.
Mit dem Copa del Rey hatte man 1905 schon den ersten großen Titel feiern dürfen. Dieser Pokal wurde viermal hintereinander gewonnen und Madrid konnte das Originalexemplar als erster Verein behalten.
1920 bekam die Mannschaft auf Erlass des spanischen Königs den Zusatz Real, was auf Spanisch für Königlich steht. Das Real Trikot bekam somit eine Krone auf dem Logo des Vereins. Die Königlichen gewannen drei Jahre nach der Einführung der spanischen Liga 1928, erstmals ihren Meistertitel und konnten diesen erfolgreich verteidigen.
Santiago Bernabeu, der schon fast seit der Gründung des Vereins Mitglied war, wurde am 15. September 1943 zum Präsidenten von Real Madrid. Dieses Ereignis wurde zum Glückstag in der Geschichte des Klubs. Als „verrückter Visionär“ beschimpfte ihn die Presse, nachdem Bernabeu einen Stadionbau mit einem Volumen für 120.000 Zuschauer anordnete. Sein mutiges Projekt machte sich erst Anfang der 50er bezahlt. Mit geschickten Transfers führte der Vereinspräsident die Mannschaft nach 21 Jahren wieder zur Meisterschaft. Man dominierte nicht nur in der Heimat sondern in ganz Europa kam fünf Jahre lang kein Verein am Team vorbei. Aufgrund des weißen Real Madrid Trikots, bekamen die Spieler den Spitznamen „Das weiße Ballett“. 1963 wurde in Madrid die erste „Sportstadt“ eingeweiht. Ein riesiges Gelände mit mehreren Fußballfeldern, Schwimmbädern, Tennisplätzen und Klubgebäuden für Profis und die Jugend. Dies war die sportliche Sensation der damaligen Zeit. Mit einer neuen verjüngten Mannschaft hatte man in den Siebzigern zwar Erfolg in der Liga, die europäische Vorherrschaft war jedoch vorerst zu Ende.
1985 beendete man die internationale Durststrecke mit dem Gewinn des UEFA-Cups. Von 1986 bis 1990 konnten die Königlichen fünf Jahre in Folge den Meisterschaftstitel feiern, bevor der FC Barcelona das Ruder übernahm und den Madrilenen keine Chance ließ Meister zu werden. Erst sieben Jahre später gewann die Mannschaft die Champions League und konnte in der nächsten Saison diesen Titel verteidigen.
Tor: Iker Casillas, Antonio Adan
Abwehr: Ricardo Carvalho, Pepe, Sergio Ramos, Marcelo, Alvaro Arbeloa, Raúl Albiol, Raphael Varane, Fábio Coenträo
Mittelfeld:: Kaká, Lassana Diarra, Esteban Granero, Xabi Alonso, Ángel Di María, Mesut Özil, Sami Khedira, Nuri Sahin, Hamit Altintop
Angriff:: Christiano Ronaldo, Karim Benzema, Gonzalo Higuiaín, José Maria Callejón
1932, 1933, 1954, 1955, 1957, 1958, 1961, 1962, 1963, 1964, 1965, 1967, 1968, 1969, 1972, 1975, 1976, 1978, 1979, 1980, 1986, 1987, 1988, 1989, 1990, 1995, 1997, 2001, 2003, 2007, 2008
1906, 1907, 1908, 1917, 1934, 1936, 1946, 1947, 1962, 1970, 1974, 1975, 1980, 1982, 1989, 1993
1956, 1957, 1958, 1959, 1960, 1966, 1998, 2000, 2002
1985, 1986
1960, 1998, 2002